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Spielberichte der Saison 2009/2010

18. Spieltag: VfB Günnigfeld III – SF Westenfeld (0:1) 2:1

 

Mit kurzfristigen Absagen aus der Stammformation musste sich unser Coach, Mike Kemper, auf die neu gegebene Situation einstellen.

Nicht nur der Torhüter Thorsten Meier muss ersetzt werden, sondern auch Daniel Jung und Patrik Lierhaus. Eldin Suljkanovic, der unter der Woche Geburtstag hatte konnte nur für 45 Minuten zur Verfügung stehen.

„An dieser Stelle gratulieren die Sportfreunde Westenfeld zum Geburtstag recht Herzlich und wünschen dir natürlich noch viel sportlichen Erfolg“.

Dafür haben sich freundlicherweise die Reservisten Christian Meister, Halil Özer und Sascha Diekämper bereit erklärt diesen Engpass auszugleichen.

Nach zuversichtlichem Spielbeginn, denn schon nach knapp 7 Minuten gelang es dem offensiv spielenden Abwehrspieler Sascha Diekämper den Ball von rechts gezielt in den Günnigfelder Strafraum zu bringen. Eldin Suljkanovic sprintet zum hochspringenden Ball und erreicht ihm vor dem Torhüter, mit einem gefühlvollen Heber über ihn zum 1.0 für die Sportfreunde Westenfeld.

Günnigfeld III steckte aber nicht gleich auf und es sah so aus, als gebe dieser Gegentreffer den Günnigfeldern, einen zusätzlichen Motivationschub, unbedingt gegen die ehemaligen Westenfelder Kameraden siegen zu wollen. Alle Westenfelder Angriffe wurden massiv abgefangen, gestört oder abgeblockt und es entwickelte sich ein kampfbetontes aber relativ faires Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten.

Nach dem Pausentee allerdings musste Mike Kemper, Halil Özer für den wegen einer privaten Feier verhinderten Eldin Suljkanovic einwechseln.

Aus dem nichts heraus, dann in der 50 Minute, Sascha Diekämper schiebt eine Rückgabe zum Torhüter Christian Meister, der den Ball aber nicht klären konnte, sondern den heraneilenden frisch eingewechselten Stürmer Jalem Gökce anschießt, der sich freundlichst bedankte mit dem 1:1 Ausgleichstreffer.

Plötzlich war auf Westenfelder Seite die wieder nur phasenweise Spielüberlegenheit deutlich erkennbar, aber ein zählbarer Treffer kam leider einfach nicht zu stande

Mannschaftskapitän Tim Landwehr musste sich abermals mit Leistenproblemen auswechseln lassen, für ihn spielte ab der 60. Minute Vural Dasdemir.

Wie auch schon in Spielhälfte 1, wurden auf beiden Seiten weiterhin relativ viele klare Torchancen schlicht vergeben.

Bis dann in der 85 Minute, zum entsetzen der Westenfelder, der Ball für den VfB Günnigfeld III doch noch zum 2:1 Siegtreffer über die Torlinie transportiert wurde.

 

Fazit:

Die Sportfreunde Westenfeld präsentierten sich wiedermal nicht beständig genug, sondern zeigten Streckenweise erschreckende spielerische Schwächen und mangelnde Souveränität. Das Ersatzgeschwächte Team hatte an diesem Sonntag leider nur Ansatz bzw. phasenweise die Möglichkeit das Spiel zu gewinnen

Entäuschend für beide Teams war die Torchancenverwertung, besonders in der 2. Hälfte.

Mit der 5. Niederlage in der laufenden Saison ist die Messe wohl gelesen, jetzt geht es nur noch darum präsentable Restergebnisse einzufahren um den immer größer werdende Prestigeverlust zu begrenzen.

Wer allerdings Glaubt in der Kreisliga C ist alles „Just for Fun“ der täuscht sich aber gewaltig. Klar, konditionelle und technische Defizite sind, für das verwöhnte Auge, ohne Zweifel erkennbar aber die kämpferische Leidenschaft, immer alles zu geben, ist jedem Akteur am heutigen Tage auf dem Platz nicht abzusprechen gewesen.

 

Torschütze: Eldin Suljkanovic (7)

 

Aufstellung: Christian Meister; Jose Lierhaus; Sascha Diekämper; Fabian Szymanski; Esad Cejvanovic; Tim Landwehr;(60. Vural Dasdemir) Yannic Maiwald; Chris Chlench; Tahir Oruc; Eldin Suljkanovic;(45. Halil Özer) Fadil Skrgic;

 

Schiedsrichter: Herr Heinz Heßelmann Germ. Bo.-West

 

Besondere Vorkommisse: Gelbe Karte / Cejvanovic

 

 

 

17. Spieltag: SF Westenfeld – DJK Wattenscheid II 3:4 (1:1)

 

Das am 7. März abgesagte Spiel gegen die DJK II konnte durch den Staffelleiter kurzfristig neu angesetzt werden. Der Zustand des Platzes war an diesem Sonntag allerdings auch nicht viel besser und die Regenschauer taten ihr Übriges.

DJK Wattenscheid, der Spitzenreiter unserer Gruppe, war besonders motiviert und wollte uns, einen ihrer Verfolger, in die Schranken weisen. Auf unserer Seite wollte Trainer Mike Kemper, der fast das komplette Team zur Verfügung hatte, dieses verhindern.

In der 28. Minute sahen die Zuschauer die erste ärgerliche Aktion. Patrik Lierhaus grätschte, unnötigerweise, am Strafraumeck seinem Gegenspieler in die Beine. Den fälligen Strafstoß setzte Stefan Enseleit, ein ehemaliger Spieler der SFW, an den Pfosten, doch da wir ein freundliches Team sind, gaben wir ihm eine Minute später erneut eine Chance ein Tor zu treten. Diese nahm er dankend an und erzielte die 0:1 Führung. Nur 6 Minuten später gab es abermals einen Foulelfmeter, diesmal für die Sportfreunde Westenfeld, denn Fadil Skrgic war von seinem Gegenspieler im Stfraraum von den Beinen geholt worden. Esad Cejvanovic legte sich den Ball auf den Punkt und verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.

Gerade 5 Minuten der 2. Halbzeit waren gespielt, als die DJK erneut in Führung ging. Kurze Zeit später signalisierte Tim Landwehr unserem Coach, Mike Kemper, dass seine Leiste Probleme macht, so dass er ausgewechselt werden musste. Deshalb kam in der 60. Minute Yannic Maiwald für den Kapitän der Sportfreunde auf das Spielfeld. Zusätzlich wechselte Mike Kemper, den kämpferisch gut spielenden, Philipp Marlow aus und Atila Szüsz ein, um mit frischen Kräften das Blatt noch zu wenden. In der 65. Minute, nach einem Eckball von Eldin Suljkanovic, traf der aufgerückte Fabian Szymanski mit dem Kopf zum 2:2 Ausgleich. Die Freude über den Ausgleich war jedoch nur von kurzer Dauer, denn nur 2 Minuten später erzielten die Gäste, mit unserer freundlichen Unterstützung, das 2:3. Sie gingen also zum 3. Mal in Führung. Die Ereignisse überschlugen sich nun, Esad Cejvanovic schoss in der 75. Minute einen Freistoß, aus halbrechter Position, direkt aufs Tor. Jetzt patzte der Torhüter der DJK und Chris Chlench profitierte davon und erzielte den 3:3 Ausgleichstreffer. Dreimal holten wir einen Rückstand auf, doch es gelang uns einfach nicht das Spiel in die Hand zu bekommen. Die DJK agierte, wir reagierten! Eine viertel Stunde vor dem Ende musste auch noch José Lierhaus verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Vural Dasdemir ins Spiel, der noch einmal das Spiel beleben sollte. Doch es kam anders. Nach einer Flanke in den Strafraum, kam kein Westenfelder Abwehrspieler an den Ball, sondern ein freistehender Angreifer, der mit dem Kopf das 3:4 für DJK Wattenscheid erzielte. 10 Minuten Restzeit blieben noch, um abermals auszugleichen. Nun galt: Alles oder Nichts! Der souverän pfeifende Schiedsrichter, Herr Uwe Günther, legte sogar noch 4 Minuten drauf, doch außer einem Abseitstor von Fadil Skrgic kam nichts erwähnenswertes mehr heraus.

 

Fazit:

Wir sind offenbar nicht in der Lage gegen die DJK Wattenscheid II zu gewinnen, denn schon im Hinspiel hatten wir knapp das nachsehen.

Gesehen haben wir ein nervenaufreibendes, spannendes Spiel, mit hohem Unterhaltungswert und einem Wechselbad der Gefühle. Der dreimalige Ausgleich reichte nicht aus, um das Spiel zu übernehmen und den Gegner letztlich zu besiegen, sondern das Gegenteil war der Fall. Uns fehlte, so meine ich, die Mannschaftsdynamik und die Spritzigkeit. Zudem machten wir zu viele individuelle Fehler, die dann letztendlich Spiel entscheidend waren.

 

Torschützen: E. Cejvanovic (30. FE) F. Szymanski (65.) Ch. Chlench (80.)

 

Aufstellung: Thorsten Meier; Patrik Lierhaus; Fabian Szymanski; José Lierhaus (80. Vural Dasdemir) Daniel Jung; Chris Chlench; Tim Landwehr (60. Jannik Maiwald); Philipp Marlow (65. Atila Szüsz); Eldin Suljkanovic; Esad Cejvanovic; Fadil Skrgic;

 

Auswechselspieler: Atila Szüsz; Yannic Maiwald; Vural Dasdemir,

 

Schiedsrichter: Herr Uwe Günther VfB Günnigfeld

 

Besondere Vorkommnisse: Gelb / Lierhaus

 

 

 

16. Spieltag: RW Leithe III – SF Westenfeld 1:4 (0:1)

 

Seit dem Nikolaustag 2009 ruhte der Ball, allerdings nicht nur für die Sportfreunde Westenfeld (ausgenommen natürlich den Budenzauber zum Jahresbeginn), sondern auch für fast alle anderen Vereine der Region. Der Winter zeigte sich von seiner besten Seite und legte den gesamten Trainings und Spielbetrieb im Kreis lahm. Viel Zeit also für unsere Akteure ihren Körpern eine Erholung zu gönnen und Verletzungen auszukurieren.

Nun war es endlich soweit, bei Schmuddelwetter und tiefen Boden begann unser Team selbstbewusst, dynamisch und zielstrebig. Es erarbeitete sich Torchance um Torchance. In der 20. Minute erzielte Fadil Skrgic, nach einer mustergültigen Vorlage von Eldin Suljkanovic, die verdiente 1:0 Führung. Weitere Möglichkeiten das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden wurden leider sehr leichtfertig vergeben.

Ab der 30. Minute kamen die Rot Weißen besser ins Spiel. Auffällig war, dass die individuellen Schwächen unseres Teams, den relativ schwachen Gegner gefährlich machten.

Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht. Es schien die Quittung für diese sehr lange, tatenlose Winterpause zu sein. Die knappe Führung war zwischenzeitlich arg gefährdet, denn der Pfosten bewahrte uns vor dem drohenden Ausgleich. Trainer Mike Kemper brachte in der 60. Minute Tahir Oruc für den, bis dahin sehr gut agierenden, Philipp Marlow. Etwas später wechselte er für unseren Debütanten Chris Chlench, der sich wirklich hervorragend in die Mannschaft einfügte und bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit gegangen war, Vural Dasdemir ein.

In der 75. Minute fiel das erlösende 2:0 durch Esad Cejvanovic. Vorausgegangen war ein Torschuss von Vural Dasdemir, den der Torhüter abprallen ließ, so dass nun Tahir Oruc die Chance zu einem Torschuss hatte. Dessen Schuss Richtung Tor wurde aber ebenfalls geblockt, so dass dann der Ball zu Esad Cejvanovic kam, der ihn dann, nach einer sehenswerten Einzelaktion, einnetzte. Doch schon wenige Minuten darauf verkürzten, die nun etwas aggressiver auftretenden Rot Weißen, auf 1:2 und es entstand wieder eine minutenlange, ungewollte und unerwünschte Spannung. In der 85. Minute machte Eldin Suljkanovic, der es an diesem Tag gleich mehrmals auf dem Fuß hatte, dass Spiel ganz alleine zu entscheiden, aber leider im Abschluss scheiterte, doch noch sein Tor und es stand 3:1. R W Leithe III war geschlagen. Kurz vor dem Ende des Spiels konnte Esad Cejvanovic noch den 4:1 Endstand erzielen.

 

Fazit:

Ein gelungener Start, nach einer so langen Winterzwangspause ohne Training. Immerhin zeigten die Sportfreunde Westenfeld 30 Minuten lang schnellen, dynamischen und zielstrebigen Fußball. Die individuellen Schwächen, die nach dem furiosen Start auftraten, müssen wir allerdings in den Griff bekommen. Ich meine, dass dieses Defizit durch gezielte Trainingsarbeit kompensiert werden kann.

Vielleicht hätte der Schiedsrichter von Anfang an energischer durchgreifen müssen, dann hätte er sich einige Schwierigkeiten erspart.

 

Torschützen:

Fadil Skrgic (20), Esad Cejvanovic (75/88), Edin Suljkanovic (88)

 

Aufstellung:

Thorsten Meier, Patrik Lierhaus, Fabian Szymanski, Josè Lierhaus,

Daniel Jung, Chris Chlench, (70.Vural Dasdemir), Tim Landwehr, Philipp Marlow, (60.Tahir Oruc), Eldin Suljkanovic, Esad Cejvanovic, Fadil Skrgic.

 

Schiedsrichter:

Herr Ernst Block SG Wattenscheid 08

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb / Landwehr

 

 

 

13. Spieltag : SF Westenfeld – SF Westenfeld II 9:1 (5:1)

 

Zum letzten Meisterschaftsspiel des Jahres, dem erstem Rückrundenspiel der Saison 09/10, spendete der Verein das Eintrittsgeld, als kleine Aufmerksamkeit zum Nikolaustag, dem treuen Westenfelder Anhang, der trotz des Schmuddelwetters den Weg zum Sportzentrum auf sich genommen hatte.

Wieder einmal plagte Coach Mike Kemper die Sorge über den Krankenstand seiner Stammspieler, so dass er im Vorfeld damit gerechnet hatte, ggf. in Unterzahl, gegen die eigene Reserve antreten zu müssen. Durch die Rückkehr des, bis dato, gesperrten Eldin Suljkanovic und des Langzeitverletzten Attila Szüsz, war es ihm dann doch möglich mit einer kompletten Mannschaft aufzulaufen. Also konnte das „Vereinsinterne Meisterschaftsduell“ ohne größere Einschränkungen angepfiffen werden.

Schon in der 3. Minute, nach einer gut hereingebrachten Ecke von Attila Szüsz, landete die Kugel auf dem Kopf von José Lierhaus und Christian Meister war zum ersten Mal geschlagen. Fadil Skrgic erhöhte in der 15. Minute, nach herrlicher Vorarbeit von Eldin Suljkanovic, auf 2:0. Das Westenfelder Reserveteam konterte und Fabian Szymanski gelang per Kopf der Anschlusstreffer zum 2:1. Ein Debakel, wie im Hinspiel, wollte das Westenfelder Reserveteam unbedingt verhindern, doch nur wenige Minuten später konnte Tim Landwehr durch die gegnerische Abwehr spazieren und erhöhte auf 3:1. Nun traf das Kemper-Team nach Belieben. Mit 2 weiteren Treffern sorgte Eldin Suljkanovic für eine beruhigende 5:1 Führung, mit der es in die Pause ging.

Nach der Pause wurde, die ohnehin sich nicht besonders stark darbietende, 2. Mannschaft weiter geschwächt, denn Torhüter Christian Meister musste ausgewechselt werden, da er sich an der Schulter verletzte. Eindeutig Spiel bestimmend und ohne großen Widerstand reihten sich die Möglichkeiten aneinander. Weitere Tore von Sven Otten, Eldin Suljkanovic und nochmals Fadil Skrgic brachten letztlich die hohe Trefferquote. Völlig frustriert und dazu noch angeschlagen verlies Asim Cejvanovic das Feld. „Er hatte das Gefühl er kämpfe alleine gegen die Übermacht“! So hatte Schiedsrichter, Herr Vitali Eisenkrein, an diesem Nachmittag auch keine Probleme das relativ ruhige und faire Spiel ohne Gelbe Karten über die 90 Minuten zu leiten.

 

Fazit:

Erwartungsgemäß zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen der 1.und der 2. Mannschaft. Nicht nur die vielen Tore, sondern besonders die mangelhaft geführten Zweikämpfe, das weniger ausgeprägte Spielvermögen und die schlechtere Balltechnik waren ausschlaggebend, dass die 2. Mannschaft so chancenlos war. Sicherlich ist es sehr ärgerlich, dass solche Dominanz nicht in den anderen wichtigen Meisterschaftsspielen angewandt werden konnte. Die Hinrunde ist abgeschlossen, dass erste Rückspiel absolviert, mit nur 6 Punkten Rückstand auf den Tabellen-Ersten müsste, so meine ich, noch alles drin sein. Die Voraussetzung dafür sind weniger Verletzungspech und der Erhalt des Kaders. „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“. Für uns zählt deshalb nichts anderes, als nach vorne zu schauen.

 

Aufstellung:

Thorsten Meier, Patrik Lierhaus, Vural Dasdemir, José Lierhaus, Sebastian Fründt, Attila Szüsz, Fadil Skrgic, Tim Landwehr, Eldin Suljkanovic, Sven Otten, Tahir Oruc .

 

Torschützen: J. Lierhaus; 3x Suljkanovic; 2x Skrgic, Landwehr; 2x Otten

 

Schiedsrichter: Vatili Eisenkrein SW Wattenscheid 08

 

Besondere Vorkommisse: Keine

 

 

 

12. Spieltag: SG Griesenbruch/Ehrenfeld II – SF Westenfeld 1:0 (1:0)

 

Irgendwie übertrugen sich indirekt die Stimmungen des Volkstrauertages, mit der Kenntnis vom Tode des Wattenscheider Mäzen Prof. Dr. Klaus Steilmann, zuzüglich der ergreifenden Trauerzeremonie für Robert Enke. Beide Teams gedachten vor dem Spiel der ehrenwerten Verstorbenen.

Coach Mike Kemper musste sein Team auf zwei Positionen zwangsläufig umstellen. Von Beginn der Partie an, auf einem regendurchtränkten und schwer zu bespielenden Rasen, konnten wir jedoch nicht, wie erhofft, das Spiel in die Hand nehmen, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Nach 20 Minuten Spielzeit sollte es schon zu einer, wie es sich letztlich herausstellte, Spielentscheidenden Szene kommen. Nach einem akrobatischen Flugkopfball eines SFW - Abwehrspielers an der eigenen Strafraumgrenze, landete der Ball bei einem, 30 Meter vom Tor entfernt, freistehenden Mittelfeldspieler der Spielgemeinschaft Griesenbruch/Ehrenfeld II. Da dieser wohl nicht genau wusste, wohin er mit der Kugel sollte, zog er einfach ab und der Ball schlug, nach diesem sehenswerten Sonntagsschuss, unhaltbar für Torwart Thorsten Meier, im Winkel unseres Tores, zum 1:0 für die Gastgeber, ein. Zu unkonzentriert, zu fahrlässig präsentierten wir uns! Die erarbeiteten indirekten Freistöße, aus viel versprechenden Positionen, wurden allesamt mit einer „Abseitsstellung“ selbst entschärft. Nicht besser wurden die Eckbälle ausgeführt. Entweder landeten sie direkt im Aus oder sie waren so schwach getreten dass es absolut kein Problem war sie zu entschärfen. Unser Spielführer, Tim Landwehr, forderte auf dem Platz lautstark, dass das Team endlich das Spielen solle, was es kann. Es sollte über den Kampf ins Spiel finden.

Aber auch in der zweiten Hälfte, dieser extrem schwachen Partie, änderte sich leider nichts. Häufige Fehlpässe, Einzelaktionen, die verpufften und häufige Stellungsfehler prägten das Bild. Schlimmer noch: Der Gegner hätte seine Führung weiter ausbauen können! Nur Thorsten Meier, mit einer Glanzparade und Daniel Jung, der den Ball auf der Torlinie klärte, verhinderten dies. Wie ein roter Faden zog sich die Ideenlosigkeit durch das gesamte Westenfelder Spiel. Auch die Einwechselung von Bernd Dausel für Vural Dasdemir, in der 75. Minute, brachte leider keine Besserung. Zweifelsfrei hatte der gegnerische Keeper den besten Part an diesem tristen Tag. Denn er musste nur zwei abgegebene Schüsse, die er noch nicht einmal festhalten konnte, bei denen wir aber auch nicht nachsetzten, parieren. Es blieb nur das wiederholen der ins Toraus geschossenen Bälle. Am Schiedsrichter, Herrn Murat Caglayan, lag es bestimmt nicht, er hatte konsequent und schnell die nötigen Gelben Karten zur Hand. Er leitete das Spiel, mit der als normal zu bezeichnenden Härte, gut.

 

Fazit:

Trainer Mike Kemper ist, genauso wie ich, tief enttäuscht über das kollektive Versagen. Dass so ein Leistungsgefälle und eine blamable Darbietung, im Vergleich zum Dienstag, überhaupt möglich ist, kann man einfach nicht glauben.

 

Aufstellung:

Thorsten Meier; Fabian Szymanski; Sebastian Fründt; Patrik Lierhaus; José Lierhaus; Vural Dasdemir;(75. Bernd Dausel); Tim Landwehr; Daniel Jung; Philipp Marlow; Sven Otten; Fadil Skrgic

 

Schiedsrichter: Herr Murat Caglayan BW Genclerbirligi

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb P. Lierhaus, J. Lierhaus, Otten, Skrgic

 

 

 

11. Spieltag : SF Westenfeld – DJK Wattenscheid IV 3:0 (2:0)

Der durch Dauerregen stark in Mitleidenschaft gezogene Ascheboden, erschwerte beiden Mannschaften dieses abendliche Nachholspiel über die Bühne zu bringen. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an das Team von DJK Wattenscheid, dass das Spiel an diesem Ausweichtermin stattfinden konnte.

Nicht wesentlich verbessert hatte sich allerdings der Personalstand. Unser Team um Coach Mike Kemper musste wieder einmal ohne Reservespieler antreten. „Wir haben nichts zu verlieren, also traut euch etwas zu, zeigt, dass ihr es drauf habt und sucht sofort den Abschluss, auch aus der zweiten Reihe!“ stimmte er die Mannschaft ein. Wir spielten von Beginn an bissiger und routinierter und erarbeiteten uns viel versprechende Möglichkeiten. Nach knapp 20 Minuten sahen die Zuschauer den ersten Höhepunkt. Schiedsrichter Waldemar Zdralek entschied, aus meiner Sicht richtig, auf Elfmeter, weil ein DJK-Abwehrspieler den Ball im Strafraum mit der Hand spielte. Daniel Jung legte sich das Leder auf den Punkt und erzielte das 1:0. In der Folge entwickelte sich die Leitung des Spieles für Schiedsrichter Zdralek zur Schwerstarbeit, denn alle Entscheidungen gegen die DJK wurden lautstark kritisiert und es gab Gelbe Karten im Minutentakt. Tim Landwehr hatte bei diesem „Fritz Walter-Wetter“ einen Supertag erwischt, denn ihm gelang fast alles. So hätte er in einer Szene selbst erfolgreich abschließen können, bediente aber stattdessen seinen Mitspieler Sven Otten vorbildlich, indem er einen Querpass direkt auf ihn spielte, so dass bei dessen Torschuss der Torhüter keine Chance hatte. Wir führten nun, nach 35 Minuten, verdient mit 2:0. Eine Chance zur frühzeitigen Vorentscheidung hatte abermals Sven Otten auf dem Fuß. Kurz vor der Pause traf sein Schuss zunächst die Latte des Tores, den zurück springenden Ball, wollte er anschließend, im zweiten Versuch, in der berühmten „Klaus Fischer Variante“, ins Netz versenken, verfehlte dabei aber leider knapp das Tor.

Nach der Pause hatte wiedererwartend DJK Wattenscheid IV mehrere torgefährliche Szenen, die aber allesamt vergeben oder von unserer Abwehr, um Torhüter Thorsten Meier, bravourös abgefangen wurden. Sven Otten zog meistens gleich zwei Verteidiger auf sich, die nicht zimperlich mit ihm umgingen und ihn teilweise über die Grenze des Erlaubten sehr hart attackierten. Nach zirka 60 Minuten schwächten sich die DJK’ler selbst. Durch ein völlig unnötiges Handspiel im Mittelfeld durch den Spieler Staudt, sah sich der Schiedsrichter veranlasst ihm die Gelbe Karte zu zeigen. Da es seine zweite war, musste er den Platz mit „Gelb/Rot“ verlassen. Wenige Minuten später folgte dann ein Westenfelder Angriff, wie aus dem Lehrbuch. Sebastian Fründt passte den Ball aus der Abwehr heraus auf Daniel Jung, dieser spielte den sprichwörtlichen tödlichen Pass auf Sven Otten, der sich diese Chance zum 3:0 für Westenfeld nicht entgehen ließ. 15 Minuten Spielzeit standen noch an. Bei unserem Youngstar, Philipp Marlow, begannen die Wadenprobleme und der immer kämpferisch starke Fadil Skrgic spürte bei jeder Aktion seinen Rücken. Der konsequent und souverän pfeifende Schiedsrichter, Herr Waldemar Zdralek, beendete nach kurzer Nachspielzeit und keinerlei weiteren nennenswerten Aktionen, die relativ faire Partie.

 

Fazit:

Glückwunsch an die Mannschaft. Endlich konnte mal wieder eine deutlich spielerische Überlegenheit auch in Tore umgemünzt werden. Mit guter Teamarbeit und positiver kämpferischer Einstellung haben wir verdient gewonnen. Das Spiel war insgesamt für die Westenfelder Zuschauer richtig schön anzusehen und lässt weiter hoffen.

 

Torschützen :

Daniel Jung (25), Sven Otten (35, 65)

 

Aufstellung :

Thorsten Meier, Sascha Diekämper, Patrik Lierhaus, José Lierhaus, Sebastian Fründt,

Fadil Skrgic, Daniel Jung, Tim Landwehr, Philipp Marlow, Sven Otten, Bernd Dausel .

 

Schiedsrichter :

Herr Waldemar Zdralek FC Höntrop 80

 

Besondere Vorkommisse.

Gelb: Skrgic

 

 

10. Spieltag : Germ. Bo.-West III – SF Westenfeld 2:2 (0:1)

 

Nicht die sich ausbreitende „Schweinegrippe H1N1“ war der Verursacher des extremen Spielermangels in den späten Nachmittagsstunden dieses Sonntages, sondern Abmeldungen aus den unterschiedlichsten Gründen, erschwerten es Trainer Mike Kemper überhaupt ein Team zusammen zu stellen. Zwangsläufig blieb dem Coach nichts anderes übrig, als sich selbst aufzustellen. Ebenfalls stellte sich Fabian Szymanski, der bereits in der 2. Mannschaft am Mittag gespielt hatte, nochmals zu Verfügung. Ohne Reservespieler auf der Bank begannen die Westenfelder erwartungsgemäß stark und drängten Germ.Bochum-West III gleich in die Defensive. Kamen diese jedoch einmal nach vorne, wurde es, sowie in der 5. Minute geschehen, brandgefährlich. Der mit vielen Freiräumen agierende Eldin Suljkanovic sorgte im Minutentakt für Gefahr im Strafraum der Gastgeber. In der 39. Minute dann ein Steilpass auf Yannic Maiwald, der dem Torhüter keine Chance ließ und zur hochverdienten 1:0 Führung einschoß.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzten wir gleich wieder den Angriffsfußball fort, um den pausenlosen und vielversprechenden Angriffen nun endlich einen erfolgreichen Abschluss zu geben. Doch wiedererwartend kam es in der 53. Minute anders. Mitten in unserer anhaltenden Drangperiode, geschah es, dass plötzlich ein Germane an der 16 Meterlinie freistand und das Leder unhaltbar, zum unerwarteten 1:1 Ausgleich, ins Tor beförderte. Vorausgegangen war eine Unachtsamkeit unserer Abwehr. Nur wenige Minuten später folgte eine unglückliche, nicht alltägliche Spielsituation. Ausgerechnet unser Torhüter (das Geburtstagskind!!!) Thorsten Meier, versuchte eine ganz normale, harmlose Rückgabe von Tim Landwehr zu klären und rutschte leider, zur Verwunderung aller, vor erreichen des Balles, auf dem, mittlerweile recht feucht gewordenen Rasen aus. Er verlor, zur Freude des attackierenden Gegenspielers, die Ballkontrolle, so dass dieser sich nun den freien Ball fischte und quer auf seinen Mitspieler passte, der ihn wiederum, aus stark abseitsverdächtiger Position, mühelos zur 2:1 Führung für die Gastgeber einschob. Nicht nur unser Torhüter hatte offenbar das falsche Schuhwerk, sondern auch einige andere Akteure hatten teilweise erhebliche Schwierigkeiten mit dem Ausbalancieren ihres Körpers auf dem feuchten Rasen. Doch noch war ausreichend Zeit für das Team der Sportfreunde, um die anhaltende, drückende Überlegenheit nun endlich in Tore umzusetzen. Fadil Skrgic sprintete einem, schon hinter der Torauslinie geglaubtem, Ball nach und brachte ihn noch, durch die Abwehr hindurch, auf den goldrichtig stehenden Tahir Oruc, der ebenfalls das Leder lässig zum 2:2 Ausgleich einschieben konnte. Nun war alles wieder offen und die Sportfreunde waren wieder im Spiel. Bis, ja bis in der 80. Minute, der eigentlich unauffällig leitende Schiedsrichter Herr Michael Tylinski, der bis dato alles fest im Griff hatte, den Westenfeldern leider einen regulären Treffer verwehrte. Der von Tahir Oruc abgefeuerte Schuss, wurde vom Torhüter nur abgeklascht, der Ball kam zum, offenbar im Abseits stehenden, Daniel Jung, der aus 2 Metern den Ball über die Torlinie grätschte. Diese Entscheidung des Unparteiischen trug auch dazu bei, dass nun das relativ faire Spiel, mit normal zu wertenden kleinen Nichtigkeiten, ins Negative umschlug. Ein Austausch von „verbalen Freundlichkeiten“ zweier Kontrahenten, die sich Auge in Auge gegenüber standen, löste ganz schnell eine Rudelbildung mit gegenseitigen Beschimpfungen und Schuppsereien aus. Der Schiedsrichter sah sich gezwungen, die, aus seiner Sicht, Urheber von beiden Mannschaften, wegen grober Unsportlichkeit vom Platz zu stellen.

Nach der wiederkehrenden Besinnung nutzten die Westenfelder die Restzeit nicht mehr, um doch noch das verdiente Siegtor zu erzielen.

 

Fazit :

90 Minuten einseitig und sportlich überlegen gespielt, aber trotzdem alles andere als meisterlich, denn nach unzählbaren Möglichkeiten darf man eigentlich nur als Sieger vom Platz gehen. Hier gibt es nichts schön zu reden. Obwohl wir mit einem Remis nicht verloren haben, stehen wir doch eindeutig als Verlierer da. Unser personell geschwächtes Team hat gekämpft, aber es reichte letztlich nicht, die sich eingeigelten und schwach darbietende Germ. Bo-West III zu besiegen. Ich bin fest davon überzeugt, man kann die Treffsicherheit verbessern oder gar perfektionieren, wenn die bereitgestellten Wettkampfvorbereitungszeiten, im Volksmund auch Training genannt, auch wirklich genutzt würden.

 

Torschütze :

Yannic Maiwald (39) Tahir Oruc (70)

 

Aufstellung :

Thorsten Meier, Vural Dasdemir, Fabian Szymanski, Mike Kemper, Sebastian Fründt, Fadil Skrgic, Daniel Jung, Tim Landwehr, Eldin Suljkanovic, Yannic Maiwald, Tahir Oruc

 

Schiedsrichter :

Herr Michael Tylinski SV Waldesrand Bo.-Linden

 

Besondere Vorkommnisse:

Rot : Suljkanovic

 

 

 

9. Spieltag : SF Westenfeld – BW Genclerbirligi II 1:3 (1:0)

 

An diesem Sonntag stand der Westenfelder-Coach, Mike Kemper, vor dem Spiel gegen BW Genclerbirligi II, mit einem ungutem Gefühl auf dem Platz. Wieder hatte er diverse Abmeldungen von Stammspielern erhalten, für dieses brisante und richtungsweisende Spiel. Schon im Vorfeld vermißte er besonders Sebastian Fründt und Daniel Jung. Zwangsläufig mußten drei Spieler der 2ten Mannschaft, die bereits gegen Germ. Bo-West III gespielt hatten, aushelfen, um überhaupt ein komplettes Team präsentieren zu können.

Nach penibler Einhaltung des Regelwerkes durch Schiedsrichter Meik Marsani, konnte das Spiel mit etwas Verspätung beginnen. In der 25.Minute sah das Publikum den ersten Aufreger des Spiels. Der Schiedsrichter sah einen verunglückten Ball eines Westenfelder Verteidigers, den Torhüter Thorsten Meier mit den Händen aufnahm, als Rückgabe an. Der folgende indirekte Freistoss von der Fünfmeterlinie wurde, unter Einsatz des gesamten Teams, glücklicherweise abgeblockt. Endlich, nach 30 Minuten, das erlösende und verdiente Führungstor zum 1:0. Eldin Suljkanovic sprintete mit dem Ball über den rechten Flügel und passte den Ball mustergültig auf Fadil Skrgic, der mühelos ins Tor traf.

Nach der Pause, ab der 50. Minute, wendete sich das Spiel. Aus dem nichts heraus, konnte der Außenstürmer von Genclerbirligi II mit dem Ball am Fuß ungestört in den Strafraum eindringen, gleich drei Westenfelder-Abwehrspieler wie Slalomstangen umkurven und zum 1:1 vollenden. Geschockt, ja fast gelähmt wirkte unser Team nach diesm Gegentreffer. BW Genclerbirligi II witterte seine Chance - Hier und Heute – für eine Überraschung zu sorgen.

Mike Kemper reagierte und brachte für den grippegeschwächten Tim Baumgart den frischen Tahir Oruc. Doch das Spiel war gekippt! Die Gäste beötigten nur 20 Minuten um das Spiel auf den Kopf zu stellen. In der 70. Minute hatten die Zuschauer ein „Déjà vu“. Die gleiche Situation, die zum Ausgleich geführt hatte, führte zum Führungstreffer, zum 1:2, für die Gäste. Thomas Staier sollte für den Rest der Spielzeit die Sturmspitzen nochmals verstärken und wurde für Sven Oeker eingewechselt. In der der Schlussphase prallten zwei Akteure unabsichtlich im Luftkampf mit den Köpfen aneinander, so dass ein Gäste - Spieler scheinbar verletzt und benommen auf dem Boden liegen blieb. Allerdings passierte dies im Rücken des Schiedsrichters, so dass dieser den Vorfall nicht sah. Westenfeld stellte in der Erwartung eines Pfiffes das Spiel ein, Genclerbirligi II nicht. Ohne sich weiter um ihren Mitspieler zu kümmern setzten seine Kameraden das Spiel fort und konnten, fast ohne Gegenwehr, den Endstand von 1:3 herstellen.

 

Fazit :

Kopf hoch Jungs diesmal haben die Gäste BW Genclerbirligi II mit einer doppelt gelungenen Einzelleistung von Vahdet Ates gewonnen, allerdings auch mit der großzügigen Unterstützung der Westenfelder Abwehr. Wir waren über weite Strecken des Spiels dynamischer, schlichtweg einfach das bessere Team. Allerdings machte der Gegner in der zweiten Hälfte die entscheidenden Tore. Auf den selbsttätig durchgeführten Positionswechsel innerhalb der Mannschaft während des Spiels, wird Trainer Mike Kemper ganz bestimmt zurückkommen. Den Spielern Thomas Staier, Sven Oeker und Fabian Szymanski möchte ich an dieser Stelle ein besonderes Lob aussprechen, da sie die Mühen eines „Doppelten Matches“ auf sich nahmen.

 

Torschütze :

Fadil Skrgic (30.)

 

Aufstellung :

Thorsten Meier, Vural Dasdemir, Patrik Lierhaus, José Lierhaus, Fabian Szymanski, Fadil Skrgic, Tim Landwehr, Eldin Suljkanovic, Tim Baumgart (60. Tahir Oruc), Sven Otten (75. Thomas Staier).

 

Schiedsrichter :

Herr Meik Marsani SG Wattenscheid 09

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb: Landwehr, Oruc

 

 

 

8. Spieltag : SV Höntrop III - SF Westenfeld 0:1 (0:1)

 

Bei strömenden, kalten Dauerregen, auf einem schönen Kunstrasenplatz im Höntroper „Preins Feld“ sahen die wenigen Zuschauer leider keinen spielerischen Leckerbissen, sondern verbissene Zweikämpfe mit ausgeprägten Siegeswillen auf beiden Seiten.

Die Marschrute von SFW - Coach Mike Kemper, für die Mannschaft war: „Ohne wenn und aber drei Punkte zu holen“, um nicht den Anschluß an die Tabellenspitze zu verlieren. Nach verhaltenem, nervösem Beginn und vorsichtigem Abtasten kam es bereits in der 15. Minute zu der Spielentscheidenden Aktion, durch den pfeilschnellen Eldin Suljkanovic. Dieser passte den Ball mustergültig in den Strafraum, von wo aus der bereitstehende Sven Otten das Leder eiskalt, zur 1:0 Führung, einnetzte. Die taktische Einstellung des Trainers war stimmig. Aus einer kontrollierten Defensive heraus, mit schnellen Vorstößen spielen, um den Gegner auszukontern. An diesem Spieltag waren alle Aktiven wirklich nicht zu beneiden, naß bis auf die Haut, haben sich beide Teams im gesamten Spielverlauf nichts geschenkt.

So ging es dann auch mit andauerndem Regen und ohne personelle Veränderungen in die zweite Hälfte der Partie gegen SV Höntrop III. Das bisher gezeigte defensive, spielerische Gesamtbild der Westenfelder änderte sich kaum. So konnten alle „Angreifende Höntroper“ gegen geschickt „Verteidigende Westenfelder“ bewundern. Es gab ein Festival von Fehlpässen auf beiden Seiten. Auffällig, dass an diesem Tag, alle aus der Hand abgeschlagenen Bälle, unseres genesenen Torhüter Thorsten Meier, den Gegner in die Füße fielen. Trotzdem bemühte sich das Westenfelder – Team die Entscheidung für sich durch einen zweiten Treffer zu erzwingen. Ein für Westenfeld erzieltes Abseitstor wurde zu recht nicht gegeben. Der bereits mit Gelb vorbelastete Fadil Skrgic bekam von dem, so meine ich, nicht ganz sicheren Unparteiischen, Herrn Dr. Eleyth, in der 75. Minute, nach einer total überflüssigen Unsportlichkeit, Fadil hatte den Ball vom Ort des Geschehens weggeworfen, die Gelb-Rote Karte. Parallel zur dieser Mannschaftsschwächung, wechselte Coach Mike Kemper den angeschlagenen Vural Dasdemir gegen den einzigen Reservisten, Bernd Dausel, ein, der sich gleich in der Verteidigung einreihte und diese koordinierte. Er unterstützte damit den bis dato sehr gut spielenden Sebastian Fründt. SV Höntrop III lief nun die Zeit davon, selbst der Regen hatte nun aufgehört, aber am Ergebnis hat sich bis zum Spielende nichts mehr geändert.

 

Fazit :

Erstmalig auf einen Kunstrasenplatz gewonnen! Drei wichtige Punkte eingefahren, bei etwas erschwerten Bedienungen! Es blieb zwar kein Ball in einer Pfütze liegen, aber dafür gab es vielerlei andere ungewohnte und nicht zu berechnende Kuriositäten. Auch die etwas unglücklichen Entscheidungen des Schiedsrichter Herrn Eleyth (bedingt durch die Sichteinschränkung als Brillenträger während der andauernden Regenfälle), ließen die Spieler teilweise, in beiden Mannschaften, aus der Haut fahren. Trotz alledem ist es angebracht ein Lob auf unseren Sportlichen Leiter Bernd Dausel auszusprechen. Multifunktional im Spielbetrieb sind seine Aufgaben im Team, denn wenn er gerufen wird ist er da, ob als Torhüter, als Abwehrspieler oder als Mittelfeldspieler, ja, vielleicht auch sogar als Torjäger, egal welche Spielposition auf Bernd Dausel zukommt auf ihn ist verlass.

 

Torschütze :

Sven Otten (15)

 

Aufstellung :

Thorsten Meier, Vural Dasdemir, Patrik Lierhaus, Josè Lierhaus, Sebastian Fründt, Fadil Skrgic, (75. Bernd Dausel ) Daniel Jung, Tim Landwehr, Eldin Suljkanovic, Tim Baumgart, Sven Otten.

 

Schiedsrichter :

Herr Dr. M. J. Eleyth Schwarz/Weiß Eppendorf

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb: Baumgart; Skrgic

Gelb/Rot: Skrgic

 

 

 

7. Spieltag : SF Westenfeld – VfB Günnigfeld III 1:0 (1:0)

 

Die nicht gerade besonders günstigen Platzverhältnisse, hart und staubig, dazu die hohe Luftfeuchtigkeit, machten es den Akteuren auf dem Platz nicht leicht. Hinzu kam, dass unser Coach, Mike Kemper, die Mannschaft wieder einmal umstellen musste, denn u.a. verhinderte der verkaufsoffene Sonntag die Bestaufstellung.

Doch es ging gut los für unser Team. Ja, es gab sogar einen Traumstart! Schon in der 3. Minute schoss Sven Otten einen Eckball von der rechten Seite auf Tim Landwehr, dieser ließ einen Abwehrspieler ins Leere laufen und vollendete mit einem präzisen Flachschuss, aus 16 Meter, zum 1:0. Das frühe Tor sollte eigentlich der Mannschaft die nötige Sicherheit geben, um das Spiel zu bestimmen und diese Führung weiter auszubauen, aber es sollte sich an diesem Tage einfach kein Spielrhythmus einstellen. Häufige Ballverluste und eine hohe Fehlerquote im Spielaufbau waren die Ursache dafür. Irgendwie sah es so aus, als würden wir ohne Konzept agieren. In der 40. Minute hatten die Sportfreunde zum ersten Mal großes Glück, denn der bereits geschlagene Torhüter, Bernd Dausel, konnte dem Ball nur hinterher schauen, als er von der Querlatte, auf die Torlinie und von da aus, zurück ins Feld sprang. Trainer Mike Kemper zeigte sich sehr unzufrieden mit den ersten dargebotenen 45 Minuten seines Teams und foderte in der 2.Hälfte mehr Konzentration und Engagement.

Die Pausenansprache schien zunächst gefruchtet zu haben, denn schon kurz nach Wiederanpfiff folgte die erste Torchance durch Sven Otten, die aber leider durch den eingewechselten VfB- Keeper Lieder, der den Ball von der Torlinie kratzte, pariert wurde.

Nach 60 Minuten brachte Mike Kemper Vural Dasdemir für den stark spielenden, aber erschöpften, Fadil Skrgic. Ebenfalls ausgewechselt wurde Daniel Jung, für ihn kam Sebastian Fründt ins Spiel und wenige Minuten später ersetzte Sven Oeker den Gelb/Rotgefährdeten Tim Baumgart. Alle drei eingewechselten passten sich sofort dem Niveau des Spiels an und konnten somit leider keine positiven Akzente setzen. Die Angriffsbemühungen von beiden Seiten ließen an diesem Tage keine Zielstrebigkeit erkennen und verpufften meistens schon vor dem gegnerischen 16er. So quälte sich das Spiel bis zur 85. Minute über die Zeit, bis sich eine Verkettung von Ereignissen ergab, die zum bitteren Ende führte. Zunächst musste Yannic Maiwald, mit einem Wadenkrampf am Boden liegend, versorgt werden. Unmittelbar danach lag Sven Oeker, nach einem Pressball, mit einer Schien- und Wadenbeinprellung auf dem Platz. Seine Verletzung erwies sich als so schwer, dass er das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte und zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht wurde. Doch der unrühmliche Höhepunkt sollte noch folgen. In der letzten Minute wurde Yannic Maiwald von seinem Gegenspieler wiederholt gefoult und anschließend, im Rücken des Schiedrichters, gestoßen, so dass sich Yannic, fataler Weise, dazu genötigt sah, sich dafür zu revanchieren. Dem konsequent und fehlerlos leitenden Schiedsrichter, Herrn Dietmar Lilek, blieb keine andere Wahl, als ihm direkt „Rot“ zu zeigen und das Spiel zu beenden.

 

Fazit :

In einer schwachen, niveaulosen Partie, präsentierte sich unser Team, während des gesamten Spiels, mit planlosen, nach vorne geschlagenen Bällen, einem ungeordneten Spielaufbau und einem zerfahrenen, ideenlosen Zusammenspiel. Nur Zufallsaktionen brachten hier und da einige Torchancen.

Teuer bezahlen mußten und müssen wir für diesen glücklichen Sieg gegen den VfB Günnigfeld III. Zum einen, durch die schwere Veletzung von Sven Oeker, (An dieser Stelle: Gute Besserung, Sven!), zum anderen durch die Rote Karte von Yannic Maiwald, die meiner Meinung nach, zu vermeiden war.

 

Torschütze :

Tim Landwehr (3)

 

Aufstellung :

Bernd Dausel, Patrik Lierhaus, Fadil Skrgic (60. Vural Dasdemir), José Lierhaus, Esad Cejvanovic, Daniel Jung (70. Sebastian Fründt), Tim Landwehr, Tahir Oruc, Tim Baumgart (65. Sven Oeker), Sven Otten, Yannic Maiwald. .

 

Schiedsrichter :

Herr Dietmar Lilek (SGW 09)

 

Besondere Vorkommisse.

Gelb: Otten, Baumgart, Cejvanovic / Rot : Maiwald

 

 

 

6. Spieltag : Ay Yildiz Bochum III – SF Westenfeld 1:1 (1:0)

 

Mit verhaltenen, braven Beginn eröffneten die Sportfreunde in unerwarteter Bestbesetzung die Partie. Jeder weiß gegen eine türkische Mannschaft zu spielen bedeutet fast immer Unberechenbarkeit, herben Körperkontakt und natürlich viele Emotionen.

Zunächst haben sich allerdings beide Mannschaften neutralisiert, so dass erst nach über einer halben Stunde Spielzeit Eldin Suljkanovic die erste Möglichkeit hatte, den Ball gefährlich in Richtung Tor abzufeuern. Bis dahin war die Strafraumgrenze die Endstation aller Angriffsbemühungen beider Teams. Alle vorgebrachten Angriffe gingen ins Leere oder wurden abgefangen. Bernd Dausel, der vertretungsweise den fußkranken Torhüter Thorsten Meier vertrat, hatte eigentlich eine „ruhige“ Schicht, denn nur zweimal schoss Ay Yildiz auf sein Tor. Ein Schuss davon ging allerdings unhaltbar ins Netz. Durch einen vorangegangenen „Black out“ der Westenfelder Hintermannschaft, in der bereits laufenden Nachspielzeit der ersten Halbzeit, konnte ein allein stehender Ay Yildiz-Spieler den Ball annehmen, kontrollieren und aus 16m Torentfernung, zur glücklichen 1:0 Führung, abschließen.

Nach der Pause brachte SFW - Coach Mike Kemper Yannic Maiwald für Vural Dasdemir. Mit ihm verstärkte sich der Druck zusehends. Eine Großchance ergab sich durch ihn in der 50.Minute, als der von ihm geköpfte Ball, im allerletzten Moment, durch einen Abwehrspieler auf der Torlinie geklärt wurde. Nun machte sich Daniel Düsterhöft für die nächste Auswechselung bereit, denn Sebastian Fründt hatte seinen Part erledigt. Nach einem berechtigten Freistoß, von der halb - rechten Position, neben dem Strafraum, zirkelte Eldin Suljkanovic den Ball in den Strafraum, direkt auf den Kopf von Daniel Düsterhöft, der zum Hochverdienten 1:1 einköpfte. Nach vielen vergeblichen Versuchen, besonders durch unseren Stürmer Eldin Suljkanovic, dessen Tag es leider nicht war und der deswegen auch mit sich selbst haderte. Mike Kemper nutzte das volle Auswechselkontingent aus und brachte in der 75. Minute Tim Baumgart für den erschöpften, Esad Cejvanovic, um in der Schlussphase den Sieg für die Sportfreunde zu erzwingen. Unsere deutliche Überlegenheit war unübersehbar, aber gerade deswegen bestand immer die Gefahr dass ein plötzlicher Konterangriff das Spiel auf den Kopf stellen könnte. Unsere Bemühungen, doch noch den Sieg nach Hause zuholen, sind schließlich an der dicht stehenden Ay Vildiz-Abwehr gescheitert. Am Ende pfiff Schiedsrichter Koslowki, der die sportliche, faire Begegnung souverän leitete, die Partie pünktlich ab.

 

Fazit:

Weder Fisch noch Fleisch ist dieses Remis für die Sportfreunde Westenfeld. Die Tatsache, dass wieder einmal, ein mit deutlicher Überlegenheit geführtes Spiel nicht gewonnen werden konnte, ist mehr als verwunderlich. Die kämpferischen Bemühungen sind ausreichend, aber die Effektivität ist leider unzureichend.

 

Torschütze :

Daniel Düsterhöft (70.)

 

Aufstellung :

Bernd Dausel, Vural Dasdemir (45. Yannic Maiwald), José Lierhaus, Patrik Lierhaus, Esad Cejvanovic (75. Tim Baumgart), Sebastian Fründt (65. Daniel Düsterhöft), Daniel Jung, Fadil Skrgic, Sven Otten, Eldin Suljkanovic und Tahir Oruc.

 

Schiedsrichter :

Herr Manfred Koslowski (Arminia Bochum)

 

Besondere Vorkommnisse :

Gelb für Cejvanovic, Suljkanovic, Düsterhöft, Baumgart

 

 

 

5.Spieltag : SF Westenfeld - RW Leithe III 2:2 (1:1)

 

Wenn man auf entscheidenden Positionen Ausfälle hat, kann man ein Spiel kaum gewinnen.

SFW-Coach Mike Kemper, mußte z.B. verletzungsbedingt auf Daniel Düsterhöft und den unter der Woche mit Magendarm–Problemen laborierenden Tim Baumgart verzichten und deshalb die Mannschaft umstellen.

Erwartungsgemäß sahen wir einen starken Beginn der Sportfreunde. Schon in der 4. Minute setzte Tim Landwehr zu einem Sololauf an und drang, mit dem Ball am Fuß, in den gegnerischen 16er ein. Ab hier „übernahm“ Eldin Suljkanovic das Leder und schob es, ohne Mühe, zur 1:0 Führung ein. Ein bitterer Rückschlag folgte allerdings in der 15. Minute, als ein von rechts geschlagener Eckball der Leither, über alle Westenfelder Abwehrköpfe hinweg, auf einen freistehenden RW-Spieler flog, der diesen dann zum 1:1 einnickte und den Spielverlauf, bis dato, auf den Kopf stellte. Eldin Suljkanovic hatte noch vor der Pause eine riesige Möglichkeit, nachdem er den Torhüter schon ausgespielt hatte, traf er aber nicht das leere Tor, sondern nur den Pfosten.

Nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit zeigten sich die Westenfelder wieder druckvoll. Eldin hätte das 2:1 erzielt, wenn RW-Keeper Thiele den Ball nicht mit einer Glanzparade noch am Tor vorbeigelenkt hätte. Yannik Maiwald signalisierte dem Trainer, dass er wegen körperlicher Erschöpfung ausgewechselt werden möchte, so dass Trainer Mike Kemper ihn in der 60. Minute durch Tim Baumgart ersetzen musste. Wenige Minuten später wechselte der Coach noch einmal, jetzt ging Tim Landwehr (verletzt) und machte für Fadil Skrgic Platz. Yannik und Tim haben sich bravourös für die Mannschaft eingesetzt und sehr gut gespielt, aber leider reichte es für die volle Distanz diesmal nicht. Der eingewechselte Fadil Skrgic leitete bereits, nachdem er wenige Minuten auf dem Platz war, die erneute Führung unserer Mannschaft ein. Durch einen Heber, über den bereits geschlagenen Torwart, hüpfte der Ball Richtung Tor und wurde entweder „vor, auf oder, so wie ich meine, „hinter“ der Torlinie von einem Leither Abwehrspieler geklärt. Der Schiedsrichter entschied auf Tor, was, ob der umstrittenen Entscheidung, zur „Leither Rudelbildung“ um den, nicht immer unzweifelhaft agierenden, Unparteiischen führte. Und auch der nächste Aufreger, dieses Mal auf Westenfelder Seite, lies nicht lange auf sich warten. Ein Zweikampf im Strafraum, bei dem beide Spieler zu Boden gingen, veranlasst den Schiedsrichter auf den Punkt zu zeigen. Diesmal protestierte der SFW - Coach und einige Spieler lauthals über die Schiedsrichterentscheidung. Aus meiner Sicht war dies eine klare Konzessionsentscheidung des Schiedsrichters. Der vermeintliche Strafstoß wurde, für Keeper Thorsten Meier unhaltbar, zum 2:2 verwandelt. 10 Minuten blieben den Westenfeldern noch, um die verdiente Führung wieder herzustellen. Für Eldin Suljkanovic eröffnete sich wenige Minuten vor dem Schlusspfiff der Partie nochmals eine viel versprechende Möglichkeit, doch auch diese konnte er nicht im Tor unterbringen, so dass er und damit auch wir, ohne weiteren Torerfolg an diesem Spieltag blieb.

 

Fazit:

Wir haben es nicht geschafft, trotz spielerischer Überlegenheit und klaren Torchancen, den amtierenden Tabellenführer Rot-Weiß Leithe III zu besiegen. Allerdings stand der Unparteiische Herr Nauditt, auf der einen, als auch auf der anderen Seite im Fokus. Bei allem Respekt, dass Schiedsrichter im hohen Lebensalter noch auf dem Platz stehen, irgendwann ist die Grenze überschritten, dann sollte man sich im eigenen Interesse überlegen, nur noch Freundschaftsspiele anzunehmen. Denn speziell in den untersten Ligen, wo einige Mannschaften nicht gerade super eleganten Fußball präsentieren, aber dafür hart kämpfen, um einen Sieg für ihr Team zu erzielen, ist teilweise schon ein junger Schiedsrichter ohne Assistenten, bei diesen schnell wechselnden Situationen überfordert.

Wunden lecken, aufarbeiten, denn erfahrungsgemäß sind es letztlich solche Spiele, wo man hätte punkten können, aber nicht gepunktet hat, die sich unterm Strich, für den angestrebten Aufstieg negativ darstellen.

 

Aufstellung :

Thorsten Meier, Vural Dasdemir, Daniel Jung, José Lierhaus, Patrik Lierhaus, Tim Landwehr (65. Fadil Skrgic), Yannik Maiwald (60. Tim Baumgart), Tahir Oruc, Esad Cejvanovic, Sven Otten, und Eldin Suljkanovic.

 

Torschützen :

Eldin Suljkanovic (4.), Fadil Skrgic (70.)

 

Schiedsrichter:

Hermann Nauditt

 

Besondere Vorkommnisse :

Gelb für Cejvanovic, Jung

 

 

 

 

4. Spieltag : DJK Wattenscheid II – SF Westenfeld 3:2 (1:2)

 

SF Westenfeld konnte den neuen Kunstrasen der DJK Watenscheid und dessen Beschaffenheit gleich am 4. Spieltag testen und den Fußball von seiner schöneren Seite erleben. An dieser Stelle einen Glückwunsch von den Sportfreunden, für eine solch tolle Platzanlage und die Aufforderung an die Verantwortlichen der Stadt Bochum, das Kunstrasenkonzept auf allen Sportanlagen umzusetzen.

Doch nun zum Spiel. Ein Sieg sollte gegen die DJK Wattenscheid II eingefahren werden, um die Tabellenführung weiter auszubauen, aber leider kommt es sportlich manchmal anders, als man denkt. Trainer Mike Kemper kommentierte den erhaltenen Dämpfer mit den Worten: „Die Mannschaft konnte meine klaren Vorgaben im Spiel nicht umsetzen.“

Aber der Reihe nach. Es glückte der DJK-Reserve unseren Spielaufbau schon im Ansatz zu stören, so dass das Spiel in die Spitze erschwert wurde. Trotzalldem ist es uns gelungen, in der 15. Minute mit 1:0 in Führung zu gehen. Dabei setzte sich Tim Baumgart auf der rechten Seite durch, flankte auf den kurzen Pfosten, wo sein Ball in Sven Otten einen dankbaren und erfolgreichen Abnehmer fand. Doch der Ausgleich zum 1:1 ließ leider nicht lange auf sich warten. Das Spiel hatte Fahrt aufgenommen und bewegte sich auf einem deutlich höherem Niveau, als es die Spielklasse vermuten ließ. Wenige Augenblicke später, flankte Esad Cejvanovic („vom Vaterglück beflügelt“) mustergültig auf Daniel Düsterhöft, der den Ball zum 2:1 einnickte und uns zum zweiten Mal die Führung bescherte. Leider mußte der Torschütze noch vor der Pause, verletzungsbedingt, durch Tahir Oruc ersetzt werden.

Zu Beginn der 2. Halbzeit kam es dann, wie auch schon in Halbzeit eins, zu einer spielentscheidenden Szene. Nach einem glasklaren, bis auf die Tribüne hörbaren Foul an Eldin Suljkanovic im Strafraum, hätte Schiedsrichter Waldemar Zdralek, den fälligen Elfmeter für die Sportfreunde geben müssen, stattdessen erzielte DJK Wattenscheid II, quasi im Gegenzug, nach knapp 48 Minuten, den Ausgleich zum 2:2. In der 65. Minute mußte dann Tim Baumgart, der bis dahin alles gegeben hatte, auf Grund von Kreislaufproblemen, durch Bernd Dausel ersetzt werden. Scheinbar routinierter, cleverer und mit stärkeren Siegeswillen gehörten die nächsten Minuten der DJK. Doch erst als auch deren Kräfte zusehens schwanden und sich alle auf eine Punkteteilung geeinigt zu haben schienen, viel das entscheidende Tor zu unseren Ungunsten. Durch einen „kapitalen Bock“ unserer Abwehr fiel das entscheidende 3:2 der DJK Wattenscheid II in der 75. Minute.

 

Fazit:

Am diesem Tag sollte es nicht sein, wir sind wieder einmal unter Wert geschlagen worden. Ob die zweifache Fehlentscheidung des Schiedsrichters, denn auch in der ersten Halbzeit gab es ein ahndungswürdiges Foul im 16er, nun spielentscheident waren oder nicht, bleibt dahin gestellt.(?!)

DJK Wattenscheid II hat es immerhin verstanden, zweimal einen Rückstand wett zu machen, um letztlich noch den (geschenkten) Siegestreffer nachzulegen. – Respekt! –

Die Saison ist noch jung, aber wir hoffen, die hier liegengelassenen Punkte schnellstmöglich kompensieren zu können.

 

Torschützen :

Sven Otten, Daniel Düsterhöft

 

Aufstellung :

Thorsten Meier, Vural Dasdemir, Tim Baumgart (65. Tim Baumgart), José Lierhaus, Patrik Lierhaus, Tim Landwehr, Sebastian Fründt, Esad Cejvanovic, Sven Otten, Eldin Suljkanovic, Daniel Düsterhöft (40. Tahir Oruc)

 

Schiedsrichter:

Waldemar Zdralek

 

Besondere Vorkommnisse :

Gelb für Cejvanovic, Otten, Suljkanovic

 

 

3. Spieltag : SF Westenfeld – Ay Yildiz Bochum II 6:1 (3:0)

 

Nachdem die Sportfreunde zwangsläufig schon am 2. Spieltag eine Meisterschaftsspielpause einlegen mußten, dafür aber Mitte der Woche das schwere Kreispokalspiel gegen die Bezirksliga-Kicker TuS Querernburg zu absolvieren hatten ( „wir haben uns trotz der Niederlage gegen eine Spitzenmannschaft sehr gut verkauft“), stand nun das nächste Meisterschaftsspiel an.

SFW - Coach Mike Kemper forderte vor Beginn der Partie volle Konzentration von seinen Jungs, um das zu zeigen, was die Mannschaft letztlich auszeichnen soll: Teamgeist und Cleverness. Bereits in der 5. Minute erzielte Eldin Suljkanovic den ersten Treffer. Man spürte, dass es für die fair spielende Zweitvertretung von Ay Yildiz Bochum, an diesem Tag in Westenfeld nichts zu holen gab. Esad Cejvanovic erhöhte den Spielstand verdient in der 20. Minute auf 2:0.

Westenfeld dominierte das Spiel und die wenigen gegnerischen Angriffe wurden von unserer herausragenden Abwehr, bestehend aus José Lierhaus, Sebastian Fründt und den lauthals dirigierenden Torhüter Thorsten Meier, abgeblockt. Mit dem 3:0 durch Tim Landwehr in der 35. Minute war eine Vorentscheidung für die Sportfreunde Westenfeld bereits gefallen.

Nach der Pause gelang Ay Yildiz der Anschlusstreffer, doch postwendend stellte Eldin Suljkanovic durch das 4:1 den alten Torabstand wieder her. Spielbestimmend und clever präsentierten sich die Sportfreunde und wurden durch weitere Tore von Daniel Jung 70. Minute und Esad Cejvanovic 82. Minute belohnt.

 

Fazit:

Mit einem deutlichen und nie gefährdeten Sieg, über die Reserve von Ay Yildiz Bochum, präsentierte sich das Team aus Westenfeld sehr souverän und setzte, zur vollen Zufriedenheit des Trainers Mike Kemper, alle Vorgaben um. Besonderes Lob galt dabei der gut funktionierende Devensive und der schlichtweg guten Effizienz der Offensive. Immerhin, 16 erzielte Tore in zwei Spielen sprechen eine deutliche Sprache und lassen positiv in die Zukunft blicken.

 

Torschützen :

Eldin Suljkanovic 2x, Esad Cejvanovic 2x, Tim Landwehr, Daniel Jung.

 

Aufstellung :

Thorsten Meier; Vural Dasdemir; Tim Baumgart(45. Patrik Lierhaus); José Lierhaus; Esad Cejvanovic; Sebastian Fründt; Tim Landwehr(60. Daniel Wöhrle); Tahir Oruc; Eldin Suljkanovic; Sven Otten und Daniel Jung.

 

Schiedsrichter:

Herr Tunsay Cavusoglu

 

Besondere Vorkommnisse :

Gelb; Sven Otten, Esad Cejvanovic, Eldin Suljkanovic

 

 

 

1. Spieltag : SF Westenfeld II – SF Westenfeld I 0 : 10 (0 : 1)

 

Mit einem unerwartet hohen Sieg über unser Reserveteam, legte die neu formierte Truppe von Mike Kemper, einen perfekten Einstieg in die neue Saison vor. Grundsätzlich haben solche "internen" Meisterschaftsspiele ein ganz besonderen Charakter. Das das Spiel SFW II gegen SFW I ausgerechnet am Saisonanfang stattfand, ist allerdings kein Zufall, denn der Fußballkreis Bochum möchte damit eine Manipulation gegen Ende der Spielzeit verhindern.

 

Mit Blick auf das Endergebnis, fragt sich der Außenstehende: „ Mein Gott ist denn das Leistungsvermögen beider Mannschaften so unterschiedlich?“

Natürlich NICHT, es gilt allerdings, dass die 1. Mannschaft immer der Favorit ist, erst recht wenn die Reserve nicht komplett aufläuft und sich damit zusätzlich schwächt. Genau das ist passiert! Denn nur 10 aktive Spieler, von den gemeldeten Kader der Reserve, waren letztlich bereit gegen die 1. Mannschaft anzutreten. Verletzte, Verhinderte und die, die einfach die Anstoßzeit vergessen haben, sorgten indirekt für das sportliche Desaster der 2. Mannschaft.

Mit zwei Debütanten im Seniorenbereich, Tahir Oruc und Sebastian Fründt, begann das Spiel mit Startschwierigkeiten auf beiden Seiten. Die in Unterzahl kämpferisch stark spielende Reserve erarbeitete sich zunächst gute Möglichkeiten und machte es der 1. Mannschaft schwer ins Spiel zu finden. Erst nach 15 Minuten gelang Vural Dasdemir, durch einen verunglückten und somit für den Torwart unhaltbaren Flankenball, das 0:1. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die Pause.

Erst in der 2. Halbzeit konnte der hohe Sieg durch 9 weitere Tore, von denen Eldin Suljkanovic alleine vier Treffer auf sein Konto verbuchen konnte, perfekt gemacht werden.

 

Fazit:

Der Saisonstart der 1. Mannschaft ist eindrucksvoll gelungen, aber trotzdem hinterläßt dieses Spiel einen fahlen Beigeschmack. Der bessere gewinnt, so ist das nun mal im Fußballgeschäft, gar keine Frage, aber die eigenen,

in Unterzahl spielenden Mannschaftskameraden zu deklassieren, ist demotivierend und trägt ganz bestimmt nicht zur positiven Stimmung bei.

 

Torschützen:

Vural Dasdemir, Eldin Suljkanovic 4x, Attilla Szüsz, Esad Cevanovic, Sven Otten, Tim Baumgart (Foulelfmeter) und Sebastian Fründt

 

Aufstellung:

Meister C.; Lierhaus. P.; Dasdemir; Lierhaus J.; Cejvanovic E.; Fründt S.; Landwehr T.; Baumgart T.; Suljkanovic E.; Otten S.; Oruc T.;

 

Auswechselspieler:

A.Szüsz

 

Schiedsrichter:

Herr Fritz Wrobel

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb Cejvanovic